Maßgefertigte Kleidung für Reenactment und Living History

In über 13 Jahren sind so viele verschieden Kleidungsstücke der verschiedenen Epochen entstanden, dass ich Sie hier gar nicht alle zeigen kann. Deshalb findest Du hier in jeder Rubrik nur ein paar Beispiele.

Schau Dich um und lass Dich inspirieren.

Wenn Du schon konkrete Vorstellungen hast, wie Deine Ausstattung für Deine Darstellung aussehen soll, schreib mir bitte eine Nachricht und erzähl mir davon. Und auch wenn Du noch ganz am Anfang stehst, das Hobby "Mittelalter" gerade erst für Dich entdeckt hast und noch gar nicht so richtig weißt, wie Deine Darstellung und die Kleidung dazu aussehen soll. Schreib mir. Ich freue mich darauf, Dich und Deine Ideen kennenzulernen und berate Dich gerne.

Keltisch

Die keltische Tracht entwickelte sich bei den Frauen von Rock und Oberteil, gerne auch "Bluse" genannt, über einen weiten Peplos mit Umschlag, hin zu einem schmal geschnittenen Peplos ohne Umschlag. Die keltischen Männer trugen anfangs nur Tuniken unterschiedlicher länge, aber keine Hosen.  Die kamen erst später, in der Latènezeit auf und hatten sogar eingewebte Streifen. Textilreste aus Salzbergwerken zeigen eine Vielzahl an unterschiedlichen Webarten, von Köper- und Leinwandbindung, über Fisch- und Spitzgrat, bis hin zu Hahnentritt.

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"Das Kleid ist angekommen und was soll ich sagen... es ist wunderschön!!! Ich habe mich sehr gefreut und kann es kaum erwarten es endlich zu tragen. Wir werden sicherlich noch öfter miteinander zu tun haben ;) Vielen Dank! Jasmin"

Römisch

Römer trugen eine Vielzahl unterschiedlicher Kleidungsstücke. Angefangen bei der Tunika, die sich über die Jahrhunderte sowohl bei den Frauen, als auch bei den Männern im Schnitt stark veränderte. Hatte man Anfangs noch Überbreite Schnitte, die durch einen Gürtel gebauscht, Scheinärmel bildeten, so kamen nach und nach angeschnittene Ärmel und später engere Schnitte und angenähte Ärmel dazu. Bis hin zu der militärischen Ausstattung der Legionäre, wie Focale, Paenula, Udones und sogar den anfangs so verachteten Hosen, genannt braccae.

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"Hallo Andrea. Die Überraschung hat geklappt und meine Frau hat sich sehr gefreut. Es passt auch alles prima. Nochmals danke. :-) Das Foto was du mir geschickt hast kannst du gerne zeigen. Ich schicke dir die Tage auch mal eins wo meine Frau das tolle Ensemble trägt. Viele Grüße, Roland"

Merowingisch und karolingisch

Für die Merowinger- und Karolingerzeit sind leider kaum Textilreste erhalten. Und wenn, sind sie meist sehr klein und lassen lediglich Schlüsse auf das verwendete Material und die Webart zu, aber nicht auf das Aussehen der Kleidung. Um die Frauentracht zu rekonstruieren, orientiere ich mich daher an der Lage des Schmuckes in den Gräbern und auch an kleinen Stoffresten, die z.B. am Gürtelgehänge ankorrodiert waren. Für die Ausstattung der Männer nehme ich farbige Abbildungen, z.B. aus dem Stuttgarter Psalter, zu Hilfe, die einen Einblick geben, wie die Tuniken ausgesehen haben könnten. Fibeln im Schulterbereich sucht man bei den Männern vergebens. Allerdings deuten zeitgenössische Abbildungen darauf hin, dass der Rechteckmantel mit Hilfe von Bändern verschlossen wurde.

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"Liebe Andrea, gestern ist das Kleid angekommen. Ich kann es nicht anders sagen, es ist PERFEKT!!! Es passt wie angegossen. Vielen, vielen Dank Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr. LG Yvonne"

Wikingerzeit

Durch Textil- und Fibelfunde lässt sich Vieles über die Kleidung der skandinavischen Bevölkerung, den "Wikingern" sagen. Es gibt Stoffreste mit erhaltenen Nähten, die Aufschluss auf den Schnitt der Kleidungsstücke geben. Und an Hand der Lage der Stoffreste auf dem Körper im Grab, kann man sogar sagen, in welcher Reihenfolge die Stücke getragen wurden. Die Frauen kleideten sich in Unter- und Überkleid, die Wohlhabenden hatten zusätzlich einen Trägerrock, der mit Schalenfibeln verschlossen wurde. Für kältere Tage gibt es Annahmen für lange Mäntel bei den Frauen, die wie ein Kleid geschnitten, aber vorne offen waren. Auch die Männer trugen eine Kombination aus Leinen-und Wolltunika übereinander, dazu Hose und Wadenwickel, sowie einen Rechteckmantel, wenn sie ihn sich leisten konnten. Auch hier gibt es einen Nachweis, für ein Kleidungsstück, dass ein kurzer Klappenmantel sein kann.

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"Die Tuniken sind heute eingetroffen – total schön, total passend, total zufriedenstellend. Danke. Die Wolltunika ist übrigens so wunderschön, daß ich sie Ostern die ganze Zeit draußen getragen habe. Habe Ihre Lieferung pünktlich zu unserem Oster-Lager-Aufbau erhalten und möchte Sie wissen lassen, dass ich mit dem Mantel/Ihrer Arbeit sehr zufrieden bin; er ist wirklich schön und auch sehr sorgfältig gearbeitet. Danke hierfür nochmals. Malgorzata und Jörg L".

KaKlaMa - KampfKlappenMantel

Kämpfst Du noch im Gambeson, oder hast Du schon einen KaKlaMa? KaKlaMa? Was ist das denn? Ein KAmpfKLAppenMAntel. Ein gepolsterter Klappenmantel, der für frühmittelalterliche Kämpfer optisch besser ins historische Bild passt, als ein "moderner" Gambeson, der erst im Hochmittelalter aufkam.

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"Heute waren wir wieder zu einem kleinen Kampftraining in der Nähe von Bamberg zu Besuch. Meinen neuen Kampf-Klappen-Mantel (KaKlaMa) konnte ich heute testen. Durch mehrere Lagen Stoff die hier verwendet wurden merkte ich von Äxten und Schwertern nicht viel! SEHR GEILES TEIL! Danke an Hannyrdi. Fabian S."

Thorsberghose II , Thorsbergkittel, Thorsbergtunika

Im Thorsberger Moor wurde nicht nur die komplizierte Hose mit mehrteiligem Zwickel und angesetzten Fußteilen gefunden, sondern auch eine unbekanntere Hose, die aus weniger Schnitteilen zusammengesetzt war, die Thorsberghose II. Möglicherweise hatte auch sie Fußteile. Da sich das aber nicht einwandfrei nachweisen lässt, fertige ich diese Hose außschließlich ohne Füßlinge, aber auch mit Gürtelschlaufen, wie sie bei der Thorsberghose I nachzuweisen sind.

Zum Kittel aus der Moor gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse, zu denen ich noch recherchiere. Es sind Bilder aufgetaucht, auf denen zu sehen ist, dass der Thorsbergkittel auf der Vorderseite eine Naht hat, die quer über die Brust verläuft. Leider habe ich diesen Schnitt noch nicht ausprobiert, so dass ich hier im Moment nur eine vereinfachte Interpretation des Fundes zeigen kann. Seitliche Schnürungen wie beim Original sind aber natürlich machbar.

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"Hallo Fr. Marx, die Tunika ist noch gestern geliefert worden und gefällt mir ausgesprochen gut – da gibt es nichts zu meckern! Gleiches gilt natürlich auch für die hübsche phrygische Mütze. Mit freundlichen Grüßen, Richard"

Rechteckmantel - Halbkreismantel - Tasselmantel - Pilgermantel

Ich nähe sehr gerne Mäntel verschiedenster Art. Vom Rechteckmantel mit oder ohne Futter, in der kurzen, bis zur Wade reichenden Variante, oder lang mit einem "Kapuzenumschlag, über Halbkreismantel, Tasselmantel, bis hin zum spätmittelalterlichen Pilgermantel ist alles möglich. All diese Mantelvariationen nähe ich ausschließlich per Hand, denn es gibt nur sichtbare Nähte. Der Pilgermantel ist eine Ausnahme. Er besteht aus zwei Halbkreisen. Die innenliegende Verbindungsnaht dieser Halbkreise kann mit der Maschine genäht werden. 

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"Hello Andrea, "The mantel is awesome. Great quality fabrics, beautiful colours and masterly sewed. I love it!". Thank you, all the best! Nicola"

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